RioDeJaneiro

#UniqueSteps: Mit zwei Österreichern … durch Brasilien


Mit Brasilien verbindet man ja meistens Strand, Sonne, Samba und gute Laune. Doch meine Reise dorthin im Juli sollte mich eines besseren belehren und mir unglaublich schöne und neue Seiten des Landes zeigen, die vor allem touristisch noch nicht wirklich erschlossen sind. Unterwegs war ich mit zwei Einheimischen die unseren ganzen Trip geplant hatten und sich bestens auskannten. So stand einer Woche wandern und Abendteuer nichts im Wege, mit meinen Ferrata von Dachstein war ich auch wieder bestens auf alles vorbereitet was da kommen sollte.

 

Ankunft in Rio

Los ging es in Rio de Janeiro. Nach einem 12-stündigen Flug kam ich dort um 5 Uhr morgens an. Vom Flughafen aus fuhren wir direkt rauf auf den Aussichtspunkt Mirante Dona Marta über der Stadt um den Sonnenaufgang dort zu erleben. Und was soll ich sagen, besser hätte der Urlaub wirklich nicht beginnen können! Der Blick auf den Zuckerhut, das Meer und die kleinen Hügel im Morgendunst waren ein Anblick der sich wirklich ins Gedächtnis brennt.

01

 

Wandern im Orgaos Nationalpark

Nach ein bisschen Sightseeing in Rio reisten wir Abends direkt weiter in den Serra dos Orgaos Nationalpark, wo wir früh morgens am nächsten Tag zu einem 2-Tages-Trekking mit Übernachtung auf einer Hütte auf über 2.200 m aufbrechen wollten. Dieser Nationalpark ist trotz seiner Nähe zu Rio noch sehr unbekannt, letztes Jahr wurde er angeblich nur von ca. 500 Leuten besucht, kaum vorzustellen bei einem so schönen Ort! Nach den zwei Tagen mit insgesamt 3.400 Höhenmetern und 18 Stunden Gehzeit wussten meine Beine wirklich was sie getan haben! Die Dachsteiner hatte ich dabei fast rund um die Uhr an den Füssen, ohne mir auch nur ansatzweise Blasen zu laufen.

02

 

Next stop: Aparados da Serra Nationalpark

Das nächste Ziel der Reise war eine Canyon Wanderung durch das Trilha do Boi Flussbett im Aparados da Serra Nationalpark. Einen Wanderweg gab es hier nicht wirklich, der Weg war das Flussbett. Was das heißt? 7 Kilometer einfach über rutschige Felsen und durch strömendes Wasser das bis zu den Oberschenkeln geht … mit Schuhen. Also eins kann ich jetzt definitiv sagen, die Schuhe halten gut dicht! Das Wasser das oben rein läuft kommt so schnell nämlich nicht wieder raus 😉

 

Mein Fazit dieses Mal?

Beurteilt Länder nicht bevor ihr sie bereist habt, Brasilien ist so viel mehr als Samba und Copacabana. Öfter mal runter von den Touristenpfaden und rein ins Abendteuer! Gerade landschaftlich gibt es hier so viel zu entdecken … am besten natürlich mit zwei guten Freunden aus Österreich an den Füßen! :-).

WanderungTrilhaDoBoi

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Social Media Cockpit
Social Media Cockpit: Dachsteinschuhe zum Cockpit »