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Kreta: Wandern im Urlaubsparadies


Kreta ist die größte griechische Insel und gleichzeitig auch eine der größten Inseln im Mittelmeer – und jährlich verbringen tausende Urlauber dort ihren Sommerurlaub. Dass die Insel weit mehr zu bieten hat, als nur traumhafte Strände und glasklares Wasser, und wo man abseits des Massentourismus die Ruhe genießen oder sogar die Wanderschuhe schnüren kann, weiß unsere Marketing Managerin Lisa schon lange: Sie verbringt seit ihrer frühen Kindheit immer wieder ihren Urlaub auf der Insel. Für euch hat sie einige Geheimtipps zusammengefasst.

 

Warum Kreta?

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Glasklares Wasser in Südkreta.

„Schon als Kind habe ich viele Jahre lang den Familienurlaub auf Kreta verbracht  – die Insel bietet meiner Meinung nach ein wirklich umfangreiches Urlaubs-Angebot: Von Traumstränden und einsamen Buchten über kulinarische Highlights bis hin zu wunderschönen Wanderungen.“ erzählt Lisa. Besonders für Outdoor-Liebhaber und alle, die sich nicht mit dem Gedanken anfreunden können, jeden Tag am Strand zu verbringen, gibt es jede Menge zu entdecken. Wer im Sommer nach Kreta fliegt, sollte für körperliche Aktivitäten lieber relativ früh aufstehen, um nicht in der glühenden Hitze wandern zu müssen – aber nach einer kleinen Tour in den Morgenstunden liegt man später ohnehin doppelt so entspannt in der Sonne :-).

 

 

Frangokastello: Wie ein zweites Zuhause

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Der Strand von Frangokastello.

Am Wohlsten fühlt Lisa sich im kleinen Örtchen Frangokastello, das im Süden/Südwesten der Insel liegt: „Auch, wenn ich grundsätzlich im Urlaub immer neue Länder und Plätze entdecken möchte – hierher komme ich einfach immer wieder gerne und entdecke jedes Mal etwas Neues. In Frangokastello ist zwar im Laufe der Jahre natürlich auch irgendwann der Tourismus angekommen, aber es gibt nach wie vor noch die kleinen, typisch griechischen Restaurants und einen traumhaften Sandstrand. Auch die nächsten kleineren Städte sind nicht weit entfernt. Wir buchen seit Jahren immer dasselbe kleine Häuschen, das nur wenige Meter von der Küste entfernt ist. Über Sanddünen läuft man hinunter zum kilometerlangen Sandstrand, wo man vor allem am Vormittag die Ruhe genießen kann.“

 

Das sind die Top 5 Urlaubstipps von Lisa:

 

#1:  Psiloritis – höchster Berg von Kreta

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Gipfelsieg am Psiloritis.

Die Besteigung des Psiloritis gehört nach Aussagen einiger Reisführer zu den Wünschen, die sich ein Kreter in seinem Leben erfüllen möchte. Mit seinen 2.454m Höhe ist der Berg definitiv ein „Must See“ für Wanderfans. Feste Schuhe, eine Windjacke und genügend Proviant sollten keinesfalls fehlen, da es unterwegs bzw. am Gipfel keine Hütte gibt. – Dafür aber mit etwas Glück einen einsamen Gipfelsieg! Der schnellste Aufstieg ist Jener vom „Migerou Mountain Shelter“ nahe Livadia – wer flott unterwegs ist, ist von dort in rund zwei Stunden am Gipfel.

 

 

 

#2:   Samaria-Schlucht – Alternative zur Touristen-Tour

Die wohl bekannteste und zugleich auch längste Schlucht Europas hat es in sich. Für alle, die nicht die rund 18km hinunter bis zum Meer wandern und dann mit hunderten Touristen auf der Fähre bzw. im Bus retour fahren möchten, hat Lisa einen Tipp: „Nachdem ich als Kind schon mal die ganze Schlucht gegangen bin, wollten wir es diesmal gemütlich angehen: Wir haben abends das Auto in Chora Sfakion geparkt, sind mit der letzten Fähre fast alleine nach Agia Roumeli gefahren und haben dort übernachtet. Am nächsten Tag sind wir noch vor dem Frühstück rund 5km in die Schlucht hineingewandert – und wieder retour. Nach dem Frühstück ging es mit der (wieder fast leeren) Fähre  wieder zurück.“. Ein besonderes Highlight ist die abendliche Fahrt entlang der Küste nach Agia Roumeli – und in den „Paralia Rooms“ bezahlt man nur rund EUR 30,00 für das Zimmer.

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#3:  Aradena-Schlucht – anspruchsvoll, aber schön!

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Spektakuläre Kletterei

Die Aradena-Schlucht verläuft von den südlichen Hängen der sogenannten „Weißen Berge“ hinunter zum kleinen Marmara-Strand, der etwas westlich der Stadt Loutro liegt. Im Gegensatz zur Samaria-Schlucht, in der man sich fast ausschließlich auf gepflasterten Wegen bewegt, erfordert diese Schlucht Trittsicherheit und auch ein wenig Schwindelfreiheit. Mit dem Boot kann man bis zum Eingang der wenig touristischen Schlucht fahren und dann hinaufwandern. Lisa’s Variante: „Wir haben oben im verlassenen Dorf Aradena geparkt und sind auf der Straße hinunter zum Meer gewandert – von der Asphalt-Straße kann man relativ bald die steilen Abkürzungen nehmen, die aber Trittsicherheit erfordern. Unten angekommen haben wir zunächst ausgiebig gefrühstückt und sind dann die Schlucht aufwärts gewandert. Eine anspruchsvolle Tour mit einigen Klettereien – ohne feste Schuhe und ausreichend Wasser sollte man nicht aufbrechen.“

 

#4:  Städte & kulinarische Highlights

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Coole Aussicht: Merastri in Sellia/Plakias

An einem stürmischen Tag oder am Abend locken viele nette Städte: Egal ob Plakias, Rethymnon, Chania oder Heraklion – wer Lust auf Bars, moderne Tavernen und den einen oder anderen Shoppingausflug hat, sollte mit dem Leihauto oder öffentlichen Bus einen Ausflug machen. „Man merkt auf jeden Fall, dass es viele junge Kreter gibt, die sich Gedanken machen, wie sie die teilweise etwas heruntergekommenen Tavernen weiterführen können. Deshalb gibt es immer mehr wirklich coole Lokale, die griechisches Essen mit aktuellen Food-Trends und modernem Ambiente verbinden!“. – Einige Tipps: Amalias Kitchen in Heraklion, To Rakodikeio in Rethymon, Taverna Merastri in Sellia/Plakia und Vrisi in Plakias.

 

 

#5:  Städte & kulinarische Highlights

Für alle, die in Frangokastello vorbeikommen, hat Lisa zum Abschluss noch einen letzten Tipp: „Die Taverne Kali Kardia ist für mich eine absolute Kindheitserinnerung und ein Ort, wo es ich immer wieder hinzieht. Typisch griechisches Essen, eine kleine Auswahl an Tagesgerichten, unkompliziertes Service und eine nette Terrasse zum Sitzen – bei Thanassi und seinem Sohn Alex fühle ich mich einfach wohl und erinnere mich, als ich als Kind hunderte Male die beiden Delfine an der Hausmauer abgemalt habe :-).“

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2 Gedanken zu „Kreta: Wandern im Urlaubsparadies“

  1. Wenn man einmal vom Kreta-Virus befallen wurde gibt es kein Entkommen…
    Man fühlt sich immer wieder auf „die Insel“ hingezogen – wie hat schon Georg Danzer so treffend gesungen: „…auf Kreta bleib‘ i ewig…“
    Nach so vielen Besuchen auf Kreta findet man immer noch „Neues“, was aber immer gleich bleibt: die kretische Gastfreundschaft und die Verbundenheit…

  2. Deine Meinung teilen wir auch – Kreta ist eine wunderschöne Insel und immer wieder einen Urlaub wert :)

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