5 Tipps für deinen perfekten Klettersteigschuh

5. Juli 2018

 

So vielfältig wie die Klettersteige – sind auch die Schuhe die in unterschiedlichstem Terrain Halt geben. Wir geben euch eine Übersicht, worauf ihr beim Kauf eures perfekten Klettersteigschuhs achten solltet.

Wer häufig Klettersteige begeht oder schwerere Klettersteige in Angriff nehmen möchte, sollte statt herkömmlicher Trekkingschuhe die Anschaffung eines geeigneten Klettersteig-Schuhs ins Betracht ziehen.

Für die Sicherheit und das Erlebnis im Klettersteig ist die Balance zwischen Stabilität und dem Gefühl für den Untergrund ausschlaggebend. Um auch auf dem Zu- und Abstieg keine wertvolle Energie zu verlieren, ist ein Schuh mit optimaler Dämpfung und angenehmen Abrollverhalten klar im Vorteil.

 

#1 - Obermaterial und Futter

Beim Obermaterial kann man in der Regel zwischen Leder oder Textil wählen. Im deutschsprachigen Alpenraum sind Textilschuhe zudem meist mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Membran wie z.B. GORE-TEX und weichem Innenfutter ausgestattet. Zum einen sorgt die Membran für ein angenehmes und trockenes Fußklima, zum anderen saugt sich der Schuh nicht mit Feuchtigkeit voll und bleibt auch auf längeren Touren leicht am Fuß.

#2 - Schnürung

Bei der Schnürung hat sich eine Kombination aus Schlaufen und Haken bewährt. Diese lässt sich leicht schnüren und gewährleistet dem Fuß – insbesondere der Ferse – sicheren Halt bei optimaler Kraftübertragung.

Bei höheren Temperaturen eignet sich ein Schuh mit möglichst niedrigem Schaft. Dampf und überschüssige Wärme kann somit gut entweichen. Um jedoch ausreichenden Schutz vor Verletzungen zu bieten, sollte der Knöchel nach Möglichkeit bedeckt sein.

#3 - Sohle

Für einen vielseitigen Einsatz ist ein Klettersteigschuh mit einer mittelharten Sohle und einer Profiltiefe von ca. 5 mm ideal. Gute Griffigkeit bietet auch in rutschigem Gelände sicheren Halt und ein angenehmes Abrollen schont beim Zu- und Abstieg die Kraftreserven. Ein Absatz ist bei einfachen Wanderabstiegen oder auf felsigem Untergrund nicht nötig. Je mehr Gefühl man für den Untergrund entwickeln kann, desto sicherer bewegt man sich im Gelände fort. Daher machen Reibungsflächen nur dort Sinn, wo man sie häufig braucht – an der Spitze und am Innenballen.

#4 - Dämpfung

Eine solide Dämpfung, z.B. als Zwischensohle aus PU, schont die Gelenke und hält die Beine auch nach einem längeren Abstieg noch fit für die nächste Herausforderung. Zudem erhält sie die Stabilität der Sohle und verlängert somit die Langlebigkeit des Schuhs.

#5 - Geröllschutz

Eine Gummiverstärkung am Vorderfuß erhöht nicht nur die Lebensdauer des Schuhs, sondern schützt die Zehen auch vor Verletzungen. Ein hochgezogener und rundumlaufender Geröllschutz bewahrt den Schuh zusätzlich vor Felsreibung.

  

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